Datenintegration bei GIS- / CAD- / BIM-Projekten

Bei der Arbeit mit digitalen Planungsunterlagen fällt immer wieder auf, dass außer einer generellen Festlegung auf metrische Systeme, doch recht frei mit der Verwendung von Bezugssystemen umgegangen wird. Rückfragen ergeben häufig nur eine oder mehrere der folgenden Antworten:

  • es ist die übliche Praxis
  • das haben wir schon immer so gemacht und eine Umstellung ist zu teuer
  • alle projektrelevanten Daten sind im Plan enthalten (aber nichts zur Umgebung oder eigentlichen Position)

Dabei ergeben sich im Laufe größerer Projekte häufig Fragestellungen, die zu Beginn nicht berücksichtig wurden, z.B.:

  • Wie wirken sich Starkniederschläge in der Region aus? Ist mein Projekt eventuell davon betroffen?
  • Wie sehen die Verkehrsverbindungen im Umfeld aus?
  • Existieren irgendwelche bauliche Anforderungen oder Auflagen in Folge von Umweltbeschränkungen? Wenn ja, welche?

Für Architekten und Bauingenieure war es bisher kaum notwendig, bei planerischen Zeichnungen an zusätzliche Attributinformationen zu denken, oder etwa daran, dass das Projekt von einer räumlichen Analyse profitieren würde.

Für den erfahrenen GIS-Anwender hingegen sind unreferenzierte CAD-Daten ebenso dubios, wie lokale Koordinatensysteme und 1:1 Maßstäbe.

Diese klassische Trennung von GIS und CAD-Systemen, den dazugehörigen Daten, Arbeitsabläufen und Aufgaben hat dazu geführt, dass es zweier Spezialisten bedarf, um diese Informationen in Projekten nutzbar zu machen. Die Einführung von BIM macht es notwendig, dass Anwender zukünftig mit den Grundlagen „beider Welten“ vertraut sind. Die zunehmende Interoperabilität zwischen CAD- und GIS-Software wird die Nutzung von räumlicher Information und grundlegenden GIS-Techniken in BIM und CAD-Projekten um ein Vielfaches erweitern.

Wir unterstützen Sie dabei, Ihre Daten interoperabel zu machen und so das Potential des Building Information Modeling voll auszuschöpfen.